zurück

Messverfahren

Mit dem Nivosc-op (zertifiziert bei der LGA, Würzburg) lassen sich Pegelstände mit einer  hohen Genauigkeit, berührungslos, hysteresefrei und langzeitstabil messen. Wird dieses Messverfahren bei einem gefüllten Behälter eingesetzt, so kann man aus dem Verlauf der Messwerte auf die Dichtigkeit des Behälters schließen. Die anzusetzende Messdauer und der noch zulässige Pegelabfall in dieser Messzeit werden von Überwachungsbehörden vorgegeben (etwa nach DIN1999). Schematisch ist eine solche Messanordnung auf der vorigen Seite oben dargestellt.

Das Messaufbau besteht aus einem Gestell mit Auswertegerät und einem höhenverstellbaren Ultraschallsensor, der über ein Echolaufzeitverfahren in Luft den Abstand zu der reflektierenden Flüssigkeitsoberfläche ermittelt.

Mit einer Meßrate von 25 Hz wird von dem Sensor ein Ultraschallimpuls ausgesendet und die Zeit  bis zum Eintreffen des Reflektionsecho von der Flüssigkeitsoberfläche ermittelt. Die Genauigkeit der Zeitmessung entspricht dabei ca. 1/100 mm Abstandsauflösung, der Gesamtfehler liegt unter normalen Verhältnissen bei ca. 0.1 %, so daß bei einem Abstand von 100 mm eine Messunsicherheit von 0.1 mm verbleibt. Mit dieser Genauigkeit lassen sich selbst kleine Lecks in Sammelbehältern nachweisen.

Prüfablauf

Bei tiefen Behältern wird der Sensor an einer stabilen Stange aus Aluminiumprofil unter Kontrolle der angezeigten Abstandswerte bis dicht über die Flüssigkeitsoberfläche abgesenkt. Nach Erreichen  der richtigen  Messposition, in der Regel einige cm über dem Flüssigkeitsniveau, wird die Stange arretiert und die Messung über die Drucktaste gestartet.  Das Messgerät speichert die Nullmarke und zeigt ab jetzt den Pegelabfall auf der LED - Anzeige an. Alle 10 Sekunden wird der aktuelle Messwert im Gerät gespeichert. Nach der festgelegten Zeit kann der Pegelabfall abgelesen werden oder die Nullmarke durch Zufügen einer gemessenen Menge Wasser wieder eingestellt werden.

 

Rechnergestützte Auswertung

Über die  RS-232 Schnittstelle lassen sich die gespeicherten Daten in einen PC übertragen, dort speichern, auswerten und dann zu einem standardisierten Protokoll ausdrucken.Das Gerät speichert jeweils nur einen Datensatz ab, der aber nicht verloren geht, falls der Strom abgeschaltet wird. Die Protokollerstellung muss daher nicht vor Ort erfolgen.

On-line Datenverarbeitung

Eine on-line Verarbeitung der Messwerte führt zu schnelleren und genaueren Trendwerten. Dazu wird das Gerät vor Ort mit einem RS232-Kabel an einen PC angeschlossen. Hier wird dann ein eigenes "WINDOWS"-Bedienfenster parallel zu einem Tabellenkalkulationprogramm, etwa EXCEL gestartet.

Die aufzunehmende Datenrate, die Messdauer usw. wird eingestellt und die Messung gestartet. Die eigentliche Datenauswertung wird dann komfortabel in dem EXCEL-Programm durchgeführt und kann später als Protokoll ausgedruckt werden. Durch Verwendung dieses Standardprogramms können leicht kundenspezifische Änderungen durchgeführt werden.

Bei Eingabe der Schachtabmessungen kann in dem mitgelieferten Beispielprogramm zB. direkt der Pegelabfall in ml/Std. ausgegeben werden. Eine Trendberechnung, die sich mit wachsender Messzeit statistisch verbessert, liefert aufgrund der hohen Messgenauigkeit schnell ausagekräftige Vorhersagen.

 

zurück